Amritavarsham 50
Über Amma Amritavarsham 50 - Interview mit Okasang Nakanishi Okasang Nakanishi (Mutter Nakanishi) ist eine 95-jährige spirituelle Führerin aus Japan Wie ist es Ihrer Meinung nach um den Weltfrieden bestellt?Die Erde ist sehr klein. Wenn wir auf sie schauen ist die Erde im Vergleich zum Universum klein. Dennoch sagen die Leute, Ich bin Japaner, ich bin Inder oder ich bin Amerikaner. Aber wir alle sind doch als Menschen gleich. In dieser so kleinen Welt wird gekämpft, agieren Terroristen und werden Kriege geführt. Ich verstehe nicht, warum das passiert. Wir hätten nicht solche Probleme, wenn wir Hand in Hand gingen und uns wie Geschwister fühlen würden. Was fehlt uns eigentlich? Ich treffe so gerne junge und ältere Menschen, weil ich fühle wie wir alle eins sind. Deshalb bin ich hier. Worin sehen Sie Ihre Lebensaufgabe? Ich bin mir nicht so sicher, ob ich unbedingt eine große Aufgabe mitbekommen habe. Wenn ich aber darüber nachdenke, was wir Menschen tun könnten, um einander wirklich zu verstehen, dann doch wohl im Sinne Buddhas, der in allem lebendige Wesen sah: Menschliche Wesen ebenso wie die Tiere, z.B. Kühe, die alle ihre ureigene Bestimmung haben. Meine Lehrer auf dem Weg sind Buddha und Gott. Was möchten Sie gerne Ammas Devotees in der ganzen Welt mitgeben? Buddha lehrt uns, dass die kleine Blume genauso wie der große Baum ihre besondere Daseinsberechtigung haben. Wir alle sollen unser Dasein verantwortungsvoll leben, ähnlich den Blumen, die in Schönheit blühen und den Bäumen, die die Wesen vor Kälte und Wind schützen. Genauso sollen die Menschen ihre Lebensaufgaben verantwortungsvoll erfüllen. Darum sind wir hier. Wir müssen lernen miteinander in Harmonie zu leben. Ich möchte mich nicht gerne Japanerin oder sonst wie nennen, denn darin liegt etwas Trennendes. Die Erde ist so klein. Ich weiß nicht, wie viele Menschen sie trägt. Wenn wir einander an den Händen halten, kann doch unsere Lebenswärme von Mensch zu Mensch strömen. Ich wünsche mir, dass wir lernen beglückend freundlich miteinander umzugehen. Das ist das Ziel meiner Arbeit. Ich habe jetzt Amma zum ersten Mal getroffen. Es ist mir eine große Ehre und beglückt mich, dass ich sie hier treffen durfte. Mit der Gnade Buddhas und Gottes wurde es mir möglich, in dieser warmherzigen Atmosphäre zu sein. In dieser Energie aus einer höheren Ebene gibt es kein Leid. Hier darf ein Junge lächeln und eine Blume einfach nur blühen. In der anderen Ebene dagegen gibt es Blutvergießen. Es ist mein inständiger Wunsch, dass wir damit aufhören. Amma möchte ich viel Glück zu ihrem Geburtstag wünschen und ihr sagen: Danke, dass jemand wie ich dabei sein darf. Sneha Moawad |