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Amritavarsham 50 - Interkonfessioneller Gipfel

GipfeltreffenAuch wenn andere Bereiche des Lebens auf die Spiritualität schauen und erwarten, dass sie Frieden und Harmonie bewirkt, so darf die Spiritualität nicht vergessen, das eigene Haus in Ordnung zu bringen. Religionen werden oft als Grund für Gewalt und Blutvergießen angesehen. Amma hat darauf hingewiesen, dass viele bereit sind, für ihre Religion zu sterben aber nur wenige bereit sind, nach ihren Prinzipien zu leben. Der Interkonfessionelle Gipfel legt nahe, dass der interreligiöse Dialog ein effektives Mittel zur Förderung der Harmonie sei.

Nach dem Gipfel riefen die religiösen und spirituellen Führerinnen dazu auf…
  1. Eine belastbare Vision zu schaffen, der entsprechend alle Mitglieder verschiedener Religionen als eine Familie zusammenarbeiten
  2. Ein interkonfessionelles Einheits-Netzwerk zu diesem Zweck zu schaffen
  3. Universelle Werte zu propagieren - mit Hilfe neuer religiöser Normen auf der Basis der interreligiösen Gemeinsamkeiten
  4. Die Meinungsfreiheit zu unterstützen, ohne grundlegende menschliche Werte zu opfern
  5. Die Gleichberechtigung der Frauen in religiösen Aktivitäten zu fördern
Als einer der Teilnehmer, Rev. Dr. Ipe Joseph, Generalsekretär des Nationalrats der indischen Kirchen gefragt wurde, wie die Doktrin der Kirche, dass Jesus Christus der einzige Sohn Gottes sei, mit jemandem wie Amma in Einklang gebracht werden könne, lächelte er sanft und sagte, "die Doktrin muss in den Hintergrund treten."

Frau Dena Merriam, verantwortlich für die Globale Friedensinitiative religiöser und spiritueller Führerinnen, meinte, nur Amma könne im kriegszerrissenen Palästina und Israel Frieden erreichen. "Ich lege die Tränen der Menschen von Israel und Palästina zu deinen Füßen", sagte sie und bat Amma Jerusalem und Ramallah zu besuchen.

Rev. Takeda Hakusai, Repräsentantin des Tendai-Buddhismus, drückte den Geist des Gipfels mit diesen Worten aus: "Wir müssen uns auf den allen Lebewesen innewohnenden Geist konzentrieren."

Am Ende des Gipfels bat Bawa Jain, Generalsekretär des Weltrats der Religionen, alle aufzustehen und einander bei den Händen zu halten. Direkt zu Amma sagte er: "Es ist deine Mission und Verantwortlichkeit, die religiösen Führer der Welt in Frieden und Harmonie zu vereinen. Du bist nicht durch religiöse Institutionen oder Traditionen gebunden."

Link siehe auch: Auszüge aus Reden verschiedener geistlicher Würdenträger und anderer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens