Amritavarsham 50 Amritavarsham 50 Über Amma Rubrikpfeil Amritavarsham 50 Rubrikpfeil Ammas Rede

Amritavarsham 50 - Ammas Rede

Aus der Rede, die Amma anlässlich ihres 50. Geburtstages und der Amritavarsham 50-Feierlichkeiten am Morgen des 27. Septembers 2003 in Kochi gehalten hat

AmmaAmma hat noch nie die Vorstellung gehabt, dass sie Geburtstag hätte oder dass dieser gefeiert werden sollte. Das Sankalpa (der Entschluss) von Ammas Kindern hat diese Feierlichkeiten hervorgebracht. Es ist eine Gelegenheit für alle von Ammas Kindern, zusammenzukommen und zum Paramatman (dem höchsten Selbst) zu beten, um in einer von Kümmernis und Zwietracht verdunkelten Zeit das Licht des Friedens und der Liebe zu entzünden. Dieses Ereignis ist ein Festival der Liebe.

Die Feierlichkeiten tragen dazu bei, in uns das Bewusstsein zu erwecken, dass wir Kinder der Göttlichen Mutter sind, und deshalb hat Amma zugestimmt, bei ihren Kindern zu sein und deren Freude zu teilen. Möge dieses Fest den Weg dazu ebnen, dass auf den Gesichtern der Not leidenden Menschen ein Lächeln erblüht und ihre Tränen getrocknet werden.

Heute haben Ammas Kinder eine Pada Puja (eine zeremonielle Fußwaschung) bei Amma gemacht. Amma wäre glücklicher über eine Reinigung der Abflussrohre, und zwar der inneren und äußeren.

Wenn man Anderen dient, sollte man das nicht als eine lästige Anstrengung sehen, sondern als eine Möglichkeit, die einem von Gott gegeben wurde. Wir sollten fähig sein, der Gesellschaft mit einer solchen Haltung zu dienen. Wir sollten diese Handlungen als eine Gabe an Gott betrachten können und sie voller Zufriedenheit ausführen.

Hier einige Gedanken über die heutige Gesellschaft:
  1. Es wird so viel Geld ausgegeben, und unzählige Expeditionen werden gestartet, um die Meereswelt oder die Geheimnisse des Weltraums zu erkunden. Aber wir sind nicht bereit dazu, unsere innere Welt, die näher als das Näheste ist zu erforschen.
  2. Die Fernsehschirme in unseren Wohnzimmern werden immer größer, und gleichzeitig werden die „mentalen Mattscheiben“ kleiner und kleiner. Es ist unsere Selbstsucht und unser Ego, die dafür verantwortlich sind.
  3. Unsere modernen Staubsauger sind in der Lage, das kleinste Staubkorn verschwinden zu lassen, wir sind uns jedoch nicht des inneren Müllbergs der Negativität bewusst, der von Tag zu Tag wächst.
  4. Wunderschöne Tapeten und Poster mit Naturmotiven zieren die Wände unserer Häuser, und das gefällt uns ausgesprochen gut. Aber rund ums Haus fällen wir die Bäume und wir zögern nicht, Abfall in Flüsse oder Teiche zu werfen.


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