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"Das Wunder der Liebe" - Visionen 3/99

Ein Leben zum Wohle der Menschheit

Wenn Amma vom Mangel der Menschen an Liebe spricht, dann weiß sie, wovon sie redet, denn sie selbst hatte eine schwierige Kindheit und Jugend. Auch lernte sie intensiv das Leid anderer kennen und besuchte häufig ältere, kranke und hungernde Menschen in der Nachbarschaft. Sie wollte wissen, was die Ursache für dieses Leid war. Gleichzeitig war sie der festen Überzeugung, daß wenn das Leid eine Tatsache ist, es auch eine Ursache dafür geben müsse und einen Weg aus dem Leid.

Je schwieriger die äußeren Umstände wurden, desto mehr versenkte sie sich deshalb in Gebete und Meditation. Ihr einziges Streben galt ihrem göttlichen Geliebten in der Form von Krishna. Als ihr schließlich Visionen Krishnas offenbar wurden und sie sich immer häufiger in Zuständen mystischer Verzückungen befand, bemerkten auch Außenstehende ihre tiefe Religiosität. Während sich Mata Amritanandamayi gerne dieser tiefen inneren Versenkung hingegeben hätte, trug ihr eine innere Stimme auf, daß sie ihr Leben dem Wohle der Menschheit widmen müsse. Deshalb reist sie seither 2 x im Jahr durch die ganze Welt und hat bisher vorwiegend in Indien unzählige karitative Einrichtungen geschaffen, die sie auch alle selbst betreut.

In Glückseligkeit baden

Amma schenkt den Menschen, die sie aufsuchen in erster Linie seelischen Trost und Erleichterung und hilft jedem bei der Lösung seiner Probleme, ganz gleich welcher Art sie sind: Krankheit, Mangel an materiellen Dingen oder fehlendes spirituelles Wachstum.

Sie nimmt ganz schlicht jeden, der sich zu ihr begibt, in die Arme. Diese körperliche Geste ist jedoch sehr viel tiefergehender und eher eine seelische Umarmung. So berichten sehr viele Menschen, daß sie sich in Ammas Armen das erste Mal in ihrem Leben geborgen und angenommen gefühlt hätten.

Oder sie erleben so wie ich auch eine unendliche Stille und das Gefühl, daß nichts mehr vorhanden ist etwas gänzlich jenseits dieser materiellen Welt.

Amma ermöglicht durch diese Form der Begegnung mit ihr unzähligen Menschen, etwas zu spüren, wozu man sonst Stunden, Tage vielleicht Jahre spiritueller Praxis bräuchte. Sie, die ständig in Glückseligkeit badet, läßt uns an diesem Bad teilhaben.

Durch das, was die Menschen bei dieser Begegnung erleben, fühlen sie sich angespornt, etwas in ihrem Leben zu ändern. Viele hören z.B. auf zu rauchen, zu trinken, reden nach langen Jahren der Zwietracht wieder mit ihrem Partner/in etc. Auch beginnt für viele damit ein Leben, das sie spirituellen Werten widmen möchten. Dies äußert sich darin, daß sie anfangen, täglich etwas zu beten, zu meditieren oder vielleicht eine unentgeltliche Arbeit der Nächstenliebe verrichten. Wer sich fragt, was denn überhaupt der Sinn des Lebens sei, dem hilft die Begegnung mit Mata Amritanandamayi, diesen Sinn wieder zu entdecken durch den Kontakt, den man zu den Wurzeln des eigenen Seins bekommt.

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