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Bhakti Yoga - der Pfad der Liebe

Beispiele der wesentlichen Aussagen der Bhakti Sutras

Die Verse 2-4 der Srimad Bhagavatam sagen: "Bhakti ist intensive Liebe zu Gott. In seiner wesentlichen Natur ist diese göttliche Liebe unsterbliche Glückseligkeit. Indem er sie erlangt, wird ein Mensch perfekt, unsterblich und auf immer zufrieden."

Narada verkündet, dass die Erfahrung intensiver Gottesliebe dasselbe ist wie die Erfahrung unserer innewohnenden Gottesnatur. Jede lebende Kreatur sucht die Erfahrung Gottes, entweder bewusst oder unbewusst. Wenn es uns einmal möglich wird, diese Erfahrung zu machen, werden wir für immer zufrieden. Das Gefühl von Unglücklichsein oder von etwas mehr wünschen wird für immer in der göttlichen Glückseligkeit gelöscht.

Die Verse 58-62 Stellen fest: "Der Pfad der Verehrung ist der leichteste Weg, um Gott zu erreichen. Die Liebe ist ihr eigener Beweis und verlangt keinen anderen. Ihre Natur ist Friede und höchste Glückseligkeit. Der Devotee grämt sich nicht über persönliche Verluste, da er sich selbst hingegeben hat, alles was er besitzt, sogar die Rituale und Zeremonien, die von den Schriften vorgeschrieben werden. Obschon der Devotee sich selbst völlig Gott hingegeben haben mag, muss er nicht auf die Handlung in der Welt verzichten, sondern fährt fort zu handeln, indem er die Früchte der Handlung Gott übergibt.

Die Verse 7-8: "Bhakti kann nicht benutzt werden um irgendeinen Wunsch zu erfüllen, da er selbst alle Wünsche in Schach hält. Entsagung heisst alle, sowohl weltliche wie auch heilige Aktivitäten, Gott zu weihen."

Wenn man einmal intensive Gottesliebe erfährt, löst das Bedürfnis, persönliche Wünsche zu erfüllen, sich auf. Indem man Gott kennt und liebt, ist der Hauptwunsch des Lebens erfüllt, und ein solcher Mensch lebt in Glückseligkeit. Wie Swami Pranavananda vom Sri Ramakrishna-Kloster schreibt: "Das Wort Entsagung klingt hart, aber tatsächlich heisst es, dem Kleinen für das Grössere entsagen, der gesüssten Milch für das Eis; du erhälst etwas besseres dafür. Sri Ramakrishna pflegte zu sagen, dass das Ideal der Entsagung natürlich wachsen muss, man soll sich nicht selbst dazu zwingen."

In dem Prozess, alle Handlungen Gott darzubringen, zu handeln als ob man im Dienste Gottes stünde, fallen die kleineren Wünsche und Freuden mit der Zeit ab. Der grössere Wunsch, in der Präsenz Gottes zu leben, Gott immer zu lieben, wird natürlicherweise immer intensiver.

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