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Versorgung mit Nahrungsmitteln

10 000 Menschen müssen mit Nahrung versorgt werden

28. Dezember, Hilfscamp der Amrita-Universität, Amritapuri

Amma bei der EssensausgabeIn dem gesamten Küstengebiet rund um den Ashram, welches zum Teil evakuiert wurde, befanden sich über 10 000 Menschen, die nun alle dreimal täglich mit Nahrung versorgt werden müssen. Und dies bezieht lediglich die Menschen ein, die sich im Moment in den Hilfscamps auf dem Festland befinden. Es gibt sogar noch mehr Menschen, welche die Halbinsel nicht verließen, und nun ohne Essen und Kochvorrichtungen sind.

Daher begann im selben Moment, als Amma den Ashram angewiesen hatte, die Hilfscamps einzurichten, das Kochen von Mahlzeiten, welche nach ihrer Zubereitung zu allen 12 Hilfszentren und den auf der Halbinsel verbleibenden Menschen gebracht werden. Amma hat persönlich die Küche besichtigt, um sicher zu gehen, dass alles nach Plan verläuft.

Da es der Ashram gewohnt ist, über 20 000 Menschen täglich mit Nahrung zu versorgen, hatten die Ashramiten keine großen Schwierigkeiten damit, für so viele Menschen zu kochen. Sie haben hauptsächlich Reis, Uppama und einfache, aber nahrhafte Gemüse-Curries gekocht. Außerdem bringen sie den Menschen frisches Wasser, da die meisten Wasserstellen entweder durch Meerwasser oder Schmutz unbrauchbar gemacht wurden.

"Wir geben quasi rund um die Uhr Mahlzeiten aus,“ sagt der Brahmachari, der für die Küche verantwortlich ist. „Wer verbrauchen 1000 Kilo Uppama täglich, 1700 bis 2000 Kilo Reis und haben gerade eine Lieferung von 4 Lastwägen voller Gemüse bekommen. Außerdem geben wir jeden Tag etwa 1500 Liter Milch aus."

Es helfen ca. 150 Ashrambewohner und Devotees bei der Zubereitung der Mahlzeiten und deren Ausgabe mit. Dies findet 24 Stunden am Tag statt. Die Kantine ist ständig voll von Brahmacharinis und Haushälter-Devotees – unter ihnen viele aus dem Westen – die das Gemüse für das Curry schneiden.

Werner, ein 67-jähriger Devotee aus Deutschland, hat seit Beginn der Katastrophe fast ohne Pause gearbeitet. "Am meisten helfe ich dabei, die schweren Küchensachen zu transportieren. Mein einziges Gebet an Amma ist: 'Bitte gebe mir die Kraft, für diesen Planeten nützlich sein zu können.' Dieses Gebet hat sich nun für mich erfüllt. Ich bin nur traurig, dass ich jetzt ein alter Mann bin und mich nicht so nützlich machen kann, wie mir das in jüngeren Jahren noch möglich gewesen wäre."

 
     

 © Oliver GießbachImpressum | Haftungsausschluß | Nutzungsbedingungen | Hilfe | FAQ | SiteMapUpdate: 07.06.2006Seitenanfang

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