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"Amma ist die kulturelle Botschafterin Indiens"

20. August 2005, Amritapuri

Sri. Therambil Ramakrishnan, der Regierungssprecher von Kerala, kam heute nach Amritapuri, um dort bei der Verteilung von 300 Nähmaschinen an die Dorfbewohner und Kleidung an die Kinder zu helfen, die von der Flutwelle betroffen waren.

Die Kleidung wurde an die 5.000 Kinder des Alappuzha Distrikts von Kerala verteilt, die an dem kostenlosen Yoga-English-Sanskrit Lager des Zentrums im Mai teilgenommen hatten. Während des Lageraufenthalts wurden die Maße der Kinder genommen, damit die Schneider des Zentrums die Kleidung nähen konnten.

Die Nähmaschinen wurden an die 300 Frauen übergeben, die in Nähkursen des Zentrums nähen gelernt hatten, die in zehn Zentren in Alappad Panchayat im Kollam Distrikt Keralas stattfanden. In den vergangenen sieben Monaten hatten etwa 2.000 Frauen solche Kurse besucht. Das Zentrum vergibt Kleinaufträge an die Frauen, wenn sie damit Geld verdienen können. Das macht ein Mehreinkommen für die Familien von bis zu 2.500 IRs pro Monat möglich.

In Anwesenheit Ammas nahm sich Sri. Ramakrishnan Zeit für eine kurze Ansprache an die Versammelten. "Nach Swami Vivekananda, der die Indische Kultur und Vedischen Prinzipien im Westen verbreitete, ist Amma die einzige Person, der es gelungen ist, dass die Vedischen Prinzipien im Westen widerhallen", sagte er. "Amma ist die kulturelle Botschafterin Indiens."

Sri. Ramakrishnan pries die massiven Flutwellenhilfsprogramme des M.A. Math, besonders die sozialen Programme, die es den Opfern ermöglichen, sich selbst zu helfen. An die Nähschülerinnen gewandt sagte er: "Amma hat euch das Instrument in die Hand gegeben und euch ausgebildet, so dass ihr nun auf euren eigenen zwei Beinen stehen könnt. Der Erfolg im Leben liegt in der richtigen Anwendung der Ausbildung. Mögen diese Maschinen euch stark machen, damit ihr auf euren eigenen Beinen stehen und so den kommenden Generationen helfen könnt."

An die Kinder gewandt, die gekommen waren, um ihre Kleidung abzuholen sagte er: "Die Gewänder, die ihr von Amma bekommen habt, sind nicht nur Kleidungsstücke, sie sind vielmehr etwas, was eine Mutter aus Liebe ihren Kindern gibt – sie sind die Kraft, die euch mit dem Göttlichen verbindet."

Ebenso sagte Sri. Ramakrishnan, dass Menschen, die nara-seva – Dienste leisten, Gott dienen. Das ist eine Essenz Indischer Kultur und Amma lebt dies buchstabengetreu. "Amma ist Trost und Liebe für diejenigen geworden, die unter der Flutwelle leiden. Sie kam zu deren Rettung. Und wir haben die wundervolle Historie daraus vor uns. Was die Regierungsstellen in dieser Zeit nicht leisten konnten, wurde durch Ammas leitende Hand ausgeführt. Diese Wahrheit dürfen wir niemals vergessen."

Er sagte auch, daß alle über Ammas Lehren und Handeln nachdenken sollten. Indem wir dies tun, sagte er, erkennen wir unsere Selbstsüchtigkeit. " Wir fühlen [in der heutigen Gesellschaft], dass wir keine Zeit haben, über den Rest der Gesellschaft und andere Menschen nachzudenken. Aber, sich auch um andere zu kümmern, das ist wahre Kultur – das macht uns zu menschlichen Wesen."

Abschließend sagte er: "Wir sind glücklich, dass wir in dem Land geboren wurden, in dem Amma geboren wurde, noch mehr, sie zu treffen und obendrein, dass wir ihren Trost und ihre Liebe spüren dürfen."

--Kannadi