Flutkatastrophe Tsunami in Indien Karitative Projekte Rubrikpfeil Tsunami Rubrikpfeil Amma in Sri Lanka

Amma trifft Präsidentin und Premierministerin von Sri Lanka

18. Februar 2005 – Sri Lanka

Amma und die Präsidentin

Am 18. Februar traf Amma mit der Präsidentin Chandrika Kumaratunge in deren Residenz in Colombo zusammen. Amma teilte der Präsidentin mit, dass sie gerne 300 Häuser für tamilische und singhalesische Tsunami-Opfer in Sri Lanka errichten würde. Amma äußerte auch ihre Bereitschaft, weitere Hilfe wie Renten auf Spendenbasis und die Adoption von Waisen zur Verfügung zu stellen.

Amma betonte außerdem, es sei notwendig, dass die Männer und Frauen Sri Lankas in sich selbst Qualitäten universeller Mutterschaft wie Liebe, Mitgefühl und Geduld erwecken.

Während der Besprechung äußerte Präsidentin Chandrika Kumaratunge Amma gegenüber, dass es in Sri Lanka so viele Auseinandersetzungen und Schwierigkeiten gegeben habe. Ein gewisser Fortschritt bei den Friedensverhandlungen sei im Gange, aber nun seien mit dem Tsunami wieder so viele Schwierigkeiten und Leiden über das Land gekommen. Amma versicherte der Präsidentin, dass sie den Schmerz der Menschen empfinde und sagte zu ihr, dass wie in jeder Situation ein günstiger Ausgang auf zwei Faktoren beruhe: auf menschlichem Bemühen und auf Gottes Gnade.


Amma und die Premierministerin

Am 17. Februar flog Amma mit Mahinda Rajapakse, Sri Lankas Premierministerin, im Hubschrauber zu einem singhalesischen Tsunami-Hilfscamp in Hambantota, wo sie an der Grundsteinlegung des Camps teilnahm. Danach kehrte Amma nach Colombo zurück, wo sie und die Premierministerin mit Präsidentin Chandrika Kumaratunge zusammentrafen.

Zuvor hatte Amma über eine Stunde mit der Premierministerin verbracht, um den Tsunami-Hilfseinsatz des Ashrams zu besprechen, inklusive des Plans zum Bau tsunamisicherer Häuser. Amma teilte der Premierministerin ihre Bereitschaft mit, ein Waisenhaus und ein Renten-Projekt in Sri Lanka aufzubauen. Wenn die Umstände es erlauben, so Amma, würde sie noch mehr tun. Zum Ende der Besprechung äußerte die Premierministerin im Namen der Regierung von Sri Lanka ihre Dankbarkeit für die Hilfe und das Mitgefühl, das Amma über das Land ergießt.


LTTE und tamilisches Sondereinsatzkommando kommen zu Ammas Darshan in Ampara

Am 17. Februar besuchte Amma ein tamilisches Hilfscamp im Gebiet Ampara, wo sie kostenlos Kleidung (15.000 Saris und Dhotis) verteilte. Im Camp gab Amma 5.000 Menschen Darshan, unter ihnen 15 LTTE-Vertreter und 20 Mitglieder eines tamilischen Sondereinsatzkommandos. Maheswari Velayudham, politische Sekretärin von Minister Douglas Devananda, war ebenfalls anwesend. Sie war überwältigt, als sie die beiden Gruppen friedlich zusammen sah. "Amma ist die vereinende Kraft," sagte sie später. "Sie ist der Katalysator. Nur Amma kann all diese Menschen zusammenbringen."

Bei einer Pressekonferenz früher am Vormittag hatte einer der Reporter Amma gefragt, ob sie vorhersagen könne, wann Sri Lanka sich echten Friedens erfreuen könnte. Amma erwiderte darauf: "Wir können jemanden aufwecken, der schläft, nicht aber jemanden, der vorgibt zu schlafen. Wir sollten weiterhin versuchen, Frieden zu schaffen. Mitleid zu empfinden ist nicht genug. Wir sollten hart dafür arbeiten," sagte Amma und fügte hinzu, dass Frieden erst möglich ist, wenn Spiritualität gelebt wird.

- Kannadi