Flutkatastrophe
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Übersicht über die Hilfsleistungen des Ashrams

15. Februar 2005

  • Am 3 Januar kündigte Amma 100 Crore [=1 Mrd Rupien das sind 23.3 Milllionen USD] an.
  • Diese sind für den Wiederaufbau aller durch die Katastrophe vollständig zerstörten Häuser in Kerala und in Andhra Pradesh, Pondicherry, Tamil Nadu, Andaman und den Nicobar Inseln bestimmt.
  • Die Häuser werden gemäß der staatlichen Vorschriften errichtet.
  • Der Ashram beabsichtigt, die Häuser in Kerala mit zwei Etagen und drei Schlafzimmern, Küche, Diele und einer Toilette zu errichten.
  • Es wird Geld für Bildung und Beratung bereitgestellt und Kinder aus Kerala adoptiert, die beide Elternteile verloren haben.
  • Familien bekommen 1000 Rupien für den Kauf von Haushaltsgegenständen, die sie durch die Katastrophe verloren haben.
  • Ammas Ankündigung ging durch die Presse, Funk und Fernsehen in Indien und um die ganze Welt—mehr als 40 U.S. Zeitungen sowie viele Zeitungen in Europa, Australien usw meldeten das Engagement Ammas.

Notunterkünfte und andere Hilfslager

  • Am 13. Januar weihte Shri. K.M. Mani, der Finanzminister von Kerala, die Notunterkünfte ein, die bei Srayikkad gebaut wurden.
  • Die Unterkünfte stehen auf einem zwei Hektar großen Ashram-Grundstück, etwa einen Kilometer vom Ashram entfernt.
  • Es sind neun Unterkünfte für insgesamt 250 Familien.
  • Dort gibt es eKüche, Toiletten und Waschraum.
  • 24-Stunden Wasser und Strom.
  • Der Ashram hat weitere zwei ha Land von der Verwaltung Keralas gepachtet, um dort ebenfalls Unterkünfte zu bauen.
  • Der Ashram hat ebenfalls Unterkünfte in Samanthampettai (Nagapattinam) gebaut.
  • Der Ashram baut ebenso anganwadis (betreute Kinderspielplätze) und Gemeinschaftshäuser für die Hilfslager von Panangudi, Collectorate and Samanthampettai (alle in Nagapattinam), eingerichtet mit Farbfernsehen und für die Versorgung mit sauberem Trinkwasser.
  • Sofort nach der Katastrophe richtete der Ashram zwei Hilfslager ein: eines im Ayurveda College und eines in der Ingenieurschule.
  • 370 Familien aus dem Dorf, insgesamt 2,000 Menschen, bekamen so Unterkunft im Ashram.
  • Internationale Ashram-Helferteams und Brahmacharis haben regelmäßig die staatlichen Hilfslager gereinigt.
  • Zwei Ashram-eigene Bagger wurden für Bauarbeiten und andere Unterstützungsarbeiten eingesetzt. Insgesamt 26 Fahrzeuge.
  • Ashram versorgt auch Baumaschinen anderer Organisationen mit Dieselkraftstoff.

Wiederaufbau zerstörter Häuser

  • Der Ashram hat zwei Dörfer adoptiert, die in Nagapattinam im Distrikt von Tamil Nadu liegen und wird dort annähernd 1,700 Häuser bauen (Nagore Pattanacherry und Samanthampettai) und im Dorf Akkarapettai. Dies geschah in enger Zusammenarbeit mit dem Tata-Hilfs-Kommittee.
  • 300 Häuser sind auf den Andaman Inseln zu bauen.
  • Ebenso werden in Nicobar Häuser gebaut werden.
  • Der Ashram stellte am 28. Januar 2005 formale Bauanträge bei der Verwaltung von Kerala.
  • Der Ashram wird insgesamt 1,300 Häuser im Kollam District in Kerala bauen und wartet auf die staatliche Erlaubnis, um noch weiter bauen zu dürfen.

Verteilung von Bargeld

  • Beginnend mit dem 12 Januar verteilte der Ashram an Einwohner von Alappad Panchayat Bargeld i.H.v..1,000 Rupien pro Familie.
  • Sechs von dreizehn Bezirke nahmen ihr Geld am 12.Januar in Empfang.
  • Die sieben verbleibenden Bezirke erhielten am 18.Januar ihr Geld.
  • DerAshram verteilte 10 Rupien und Kekse an jedes Kind in Alappad.
  • Die erste Zuteilung wurde von Swami Amritaswarupananda übergeben.
  • Mit dem Geld sollen sich die Familien die verlorengegangenen Haushaltsgegenstände ersetzen.
  • Der Ashram hat sich so verpflichtet, 1,5 Crores (=15 Millionen Rupien) zu stiften.
  • Am 26.Januar verteilte der Ashram 750 Rupien an 1.560 Familien, die in Arattupuzha im Alleppy Distrikt in Kerala leben.
  • Der Ashram zahlt eine monatliche Rente an die Witwen der Katastrpohe aus den adoptierten Dörfern in Nagapattinam.

Verteilung von Kleidung und Toilettenartikel

  • In Kerala und Tamil Nadu verteilt der Ashram Kleidung, Decken und Reis, ebenso wie Seife, Zahnbürsten, Schlafmatten, Haaröl, Haarbürsten und andere Toilettenartikel.
  • Es sind Spenden der Anhänger von Amma und Artikel aus dem Ashramladen sowie eingekaufte Ware zum Verteilen.
  • Oft kaufen Ammas Anhänger Kleidungsstücke und spenden sie.
  • Es ist Arbeit, die rund um die Uhr zu erledigen ist.
  • Amma liess Unterröcke für die Dorf-Frauen nähen.
  • Vom Ashram werden regelmäßig die Kinder der Dörfer gemessen und neue Kleidung für sie angefertigt.
  • Am 29.Januar rief der Ashram ein Nähprogramm ins leben, in dem 60 Frauen, die in den Unterkünften in Srayikkad leben, Kleidung für Überlebende der Katastrophe nähen.
  • Als Amma Dörfer in Nagappattinam und Pondicherry am 13. und 14. Februar besuchte, wurden Wagenladungen von Kleidung verteilt.

Verteilung von Nahrungsmitteln

  • Der Ashram begann mit der Verteilung von Nahrung bereits am 26. Dezember.
  • Der Ashram gibt seitdem täglich für 27.000 Menschen drei Mahlzeiten aus – für 20.000 in Kerala und für 7.000 in Tamil Nadu.
  • Für die um den Ashram herum wohnenden Dorfbewohner wurden alleine 1.000 Kg Uppama (ein Weizen Porridge) und 1.700 bis 2.000 Kg Reis and 1.500 Liter Milch täglich in den ersten paar Wochen zubereitet und verteilt.
  • Der Ashram gibt drei Mahlzeiten täglich in 12 Hilfszentren, 10 staatlichen und zwei Ashrameigenen, beginnend unmittelbar nach der Katastrophe (Kollam Distrikt).
  • Kochen und Gemüsevorbereitung rund um die Uhr in den Ashram-Hilfszentren.
  • Als die Dorfbewohner nach Alappad Panchayat zurückkehren durften, wurden vom Ashram 22 Hilfsstellen entlang der Beach Road eingerichtet, an denen es bis heute kostenlos Essen und medizinische Hilfe gibt.
  • Der Ashram verteilt ebenso Essen an Schulen in Alappad, weil die Mütter nicht in der Lage sind, ihren Kindern am Morgen Frühstück zu zu bereiten.
  • In Tamil Nadu gibt der Ashram täglich für 7.000 Menschen Nahrung aus, in dem Essenswagen die Ostküstenstrasse auf und ab fahren und 12 Hilfslager versorgen die um Nagoor und Samanthampettai liegen.
  • Der Ashram betreibt die größte öffentliche Küche in Nagapattinam.
  • Ein Anhänger Ammas spendete in Tamil Nadu am ersten Tag der Tragödie 58.000 Packungen Kekse.
  • Am Pongal-Fest in Tamil Nadu wurden die Zutaten für die traditionellen Festspeisen in den Dörfern Nagapattinam, Chennai und Cuddalore, die am Meer liegen, verteilt.

Medizinische Hilfe durch den Ashram

  • 400.000 Rupien an Medizin wurden in den ersten 48 Stunden an 2.000 Patienten verabreicht. Dies alleine in den 12 Hilfslagern um Amritapuri herum.
  • Das Ashram-Hilfslager im Ayurveda Kollege und das Hospital wurde für die Behandlung und Betreuung von Überlebenden der Katastrophe unmittelbar am 26. Dezember eingesetzt.
  • Sieben voll ausgestattete Krankenfahrzeuge mit 10 Ärzten des AIMS waren ständig und in den 12 Hilfslagern unterwegs, so dass jedes von ihnen im zwei-Stunden-Takt besucht werden konnten.
  • Am 6. Januar startete das Amrita Tsunami-Rehab-Projekt.
  • Das Rehab-Projekt hat ein Team von Psychologen, Ärzten und Sozialarbeitern, die den Überlebenden helfen über psychische, körperliche, soziale und fianzielle Probleme hinweg zu kommen.
  • Rehab-Projekt ist für sechs Monate angelegt.
  • In Tamil Nadu sind zwei medizinische Teams des AIMS tätig und betreuen etwa 300 Menschen täglich und verteilen Medizin. Es sind 7 Ärzte und 5 Rettungssanitätern, und ein Notfallteam.
  • In den ersten Tagen nach der Katastrophe verteilten dieÄrzte in Tamil Nadu Meditzin im Wert von 200.000 Rupien
  • Der Ashram bezahlt den Transport und die Vorsorgeuntersuchungen von drei schwangeren Frauen im AIMS.
  • Der Ashram übernimmt die Kosten für die Operationen zur Aufhebung von Sterilisationen von sieben Frauen, die alle ihre Kinder bei der Katastrophe verloren haben.
  • In Zusammenarbeit mit ISRO (Indian Space Research Organisation) hat der Ashram Telemedizin über Satelliten eingerichtet, um das Krankenhaus in Alappad Panchayat und die AIMS Super-Fachklinik in Cochin zu verbinden.

Bildung und Berufschancen

  • Der Ashram bietet kostenlosen Fahrschulunterricht und Sicherheits-Personaltraining für 500 Jungen am ITC an bei freier Unterkunft und Verpflegung sowie einem wöchentlichen Zuschuss von 500 Rupien. Nach der Ausbildung wird der Ashram ihnen die Anstellung an einer ihrer Einrichtungen anbieten.
  • Der Ashram bezahlt 300 Dorfbewohnern von Kerala die Ausbildung als Sanitätsassistenten am AIMS, einschließlich Unterkunft, Verpflegung und einem Zuschuss von 500 Rupien und einer Uniform.
  • 150 Dorfbewohner Tamil Nadus werden zu einem Training als Sanitätsassistent ans AIMS geschickt.
  • Der Ashram bezahlt die Bed-Kurse für sieben Frauen am Mysore Amrita Sikshana Vidyalayam.
  • 10.000 Schulhefte und 5.000 Schreibstifte wurden bereits an Kinder in Nagapattinam für die Schule verteilt, ebenso wissenschaftliche Taschenrechner, Utensilienmäppchen und Lesebücher.
  • Wohnheimplätze für 25 Studentinnen in Nagapattinam
  • Der Ashram vier Bootsmotoren an Fischer aus Nagapattinam gespendet.
  • Frauen, die ihre Kinder durch die Katastrophe verloren haben und einen entsprechenen Bildungsstand haben, bekommen eine neue Chance als Pflegeeltern am neuen Waisenhaus des Ashram in Nagapattinam.
  • Der Ashram plant Selbsthilfegruppen für Fischer in allen adoptierten Dörfern. Diese SHGn werden mit Fiberglassbooten und Fischernetzen ausgestattet. Die Grundidee ist, dass die Fischer ihren Fang untereinender teilen und austauschen.

Adoption

  • Der Ashram hat drei geistig behinderte Kinder adoptiert, deren Eltern nach der Katastrophe nicht länger für sie sorgen können.
  • Der Ashram hat zwei Jungen aus dem Dorf Azhikkal adoptiert, die ihre Eltern durch die Katastrophe verloren haben.
  • Amma eröffnet ein neues Waisenhaus für 350 Kinder in Nagapattinam in Tamil Nadu.

Freiwillige Helfer

  • Seit die Katastrophe hereinbrach, haben ca 20.000 Freiwillige im Hilfswerk um Amritapuri geholfen.
  • Eingeschlossen Gläubige aus Indien und dem Westen.
  • Studenten der Amrita Universität beteiligen sich, speziell Studenten von der Coimbatore-Universität.
  • AYUDH, die Ashram Jugend-Abteilung, hilft ebenfalls.

Amma besucht die Hilfslager sowie die Familien der Opfer und hält öffentliche Gebete in Azhikkal ab

  • Am Morgen des 27.Dezember besuchte Amma die Hilfslager des Ashram und die Häuser einiger Dorfbewohner, die Familienangehörige durch die Katastrophe verloren hatten.
  • Am 28.Dezember halfen Ashrambe-wohner umfassend bei der Massenver-brennung von 40 Leichen in Azhikkal.
  • Sie halfen, Scheiterhaufen zu bauen, schafften Essen und Wasser heran, sangen Verse aus der Gita, boten den Familien geistige Unterstützung.
  • Ein spätes Ende—erst am nächsten Morgen.
  • 16 Tage später führte Amma 5.000 Ashrambewohner in einer Prozession an den Ort der Verbrennungen zurück und hielt eine Puja ab und betete.
  • Angeleitet von Amma sangen sie "om lokah samastah sukhino bhavantu," machten gemeinsam eine Umrundung pradakshina an der Stelle der Einäscherungen mit Öllämpchen und übergaben diese schließlich dem Meer.
  • Dieses Gebet wurde ebenso in Nagappattinam, Chennai, Kanyakumari, und Pondicherry von Ammas Schülern zelebriert.
  • Brahmacharis halfen bei der Bergung von 16 Leichen aus Geröll und Abwässern.
  • Brahmacharis und Sannyasins zelebrieren moksha deepam pujas für die Toten in Nagappattinam, Chennai, Cuddalore, Pondicherry.

Katastrophenmanagement

  • Der Ashram arbeitet an einem Katastrophen-Management-Projekt und einem Tsunami-Frühwarnsystem

      Haupteinsatzstätten des Ashram

    • Vyppin, Valiazhikkal, Kallikkad, Trivandram (Kerala).
    • Pookaran Theru bei Velankkanni, Panangudi, Collectorate, Nagoor, Samanthampettai, im ganzen Nagapattinam, Kanyakumari (Tamil Nadu).
    • Sri Lanka
    • Nikobaren und Andamanen

      in Amritapuri

    • 13.000 Menschen zur Zeit im Ashram einschließlich 1.000 Personen von außerhalb Indiens
    • Niemand wurde verletzt.
    • Brahmacharis retteten viele Menschen.
    • Amma bat die Menschen, auf die Hochebene zu gehen, um sie aus dem fließenden Wasser zu evakuieren. Als dann alles wieder sicher erschien, schickte sie sie über die Backwaters zurück und zwar in der Reihenfolge: Dorfbewohner, Anhänger und Besucher, Ashrambewohner.
    • Amma selbst verließ den Ashram erst nach Mitternacht, als klar war, dass alle von der Halbinsel weg zum sicheren Festland gekommen waren.
    • Sie vergewisserte sich auch, dass Elefanten, Kühe und Hunde in Sicherheit waren.
    • Amma began sofort mit der Planung von Hilfslagern - ordnete an, dass Reis und Töpfe auf die andere Seite geschafft wurden. Die Ärzte hatten die Medikamente in Sicherheit zu bringen. Alle trockenen Schlafmatten des Ashram wurden umgelagert, um sie an Evakuierte auszugeben. (Ashrambewohner gaben ihre Matten für die Dorfbewohner her.)
    • Amma sandte Boote an die verschiedenen Stellen der Halbinsel.
    • In den ersten 24 Stunden nahm Amma noch nicht einmal Wasser zu sich. Sie sagte: „Wie kann ich essen oder Wasser trinken, wenn so viele Menschen starben.”
    • Der Ashram wurde nicht beschädigt, verlor aber viele Vorräte und Ausrüstungsgegenstände.

      Sri Lanka

    • Amma wird Sri Lanka auf Wunsch der Regierung und der Bewohner am 16.-19. Februar 2005 besuchen, um Trost zu spenden und sie aufzurichten.
    • Amma wird den Präsidenten und den Premierminister treffen, ebenso wird sie die Hilfslager in Matara und Ampara besuchen.
    • Ashram stellt insgesamt 30 Mio Rupien als Hilfsfond für Sri Lanka zur Verfügung.
    • Am 21. Januar flog Swami Ramakrishnananda nach Sri Lanka um dort die Möglichkeiten für das Ashram-Hilfswerk zu erkunden. Er besuchte Galle, Ampara und Batticaloa, spendete den Dorfbewohnern Trost und traf sich mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, auch mit dem Minister Sri. K.N. Douglas Devananda.

Ammas Darshan

Amma gab seit dem 26. Dezember Tausenden von Überlebenden der Tsunami-Katastrophe Darshan einschließlich in den Hilfslager rund um den Ashram, im Amritapuri Ashram sowie in fünf Dörfern in Nagapattinam und in dreien in Pondicherry.

 
     

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