Flutkatastrophe Tsunami in Indien Karitative Projekte Rubrikpfeil Tsunami Rubrikpfeil Übersicht: Hilfsmaßnahmen

Übersicht über die Hilfsmaßnahmen nach dem Tsunami

01. Februar 2005
  • Der Ashram hat Mukundan Vatakke Attathu aus Azhikal ein Dreirad mit Handpedalen zur Verfügung gestellt. Mukundan hat im Tsunami alles verloren. Vorher war sein Bein amputiert worden. Sein Sohn, der unter mehrfachen Knochenbrüchen leidet, wird im AIMS-Krankenhaus behandelt.
  • Amma hat 150 junge Männer und Frauen und deren Eltern getroffen, die am paramedizinischen Trainingsprogramm des Ashrams interessiert sind. Sie werden kostenlose Unterweisung, Unterkunft, Verpflegung und Uniform sowie eine Vergütung von 500 Rupien erhalten.
  • Der Ashram hat dem Schneiderei-Programm in Srayikkad, bei dem Frauen das Nähen von Kleidung lernen, 15 weitere Nähmaschinen hinzugefügt.
  • Der Ashram hat schon 500 Anträge für die 100 Plätze erhalten, die er in seinem kostenlosen Fahrschulprogramm am ITC hat.
  • Der Ashram hat begonnen, Kinder, die in den Obdachlosenunterkünften auf dem Festland wohnen, zu ihren Schulen in Alappad Panchayat zu transportieren. Ebenso hat er den Transport von Mittagessen für 15 Teenager vorbereitet, die in den Srayikkad-Unterkünften wohnen, jedoch die Schule eines Gewerbe-Ausbildungszentrums auf dem Festland besuchen.
  • Vom 2. Februar an wird ein Team von 5 Ärzten, 20 Medizinstudenten und Freiwilligen regelmäßig mit den Dorfbewohnern von Alappad Panchayat über verschiedene Gesundheitsthemen diskutieren, einschließlich der Gefahren von Alkoholmissbrauch. Die Diskussionen sind Teil des Gemeinde-Medizinprogramms von AIMS, das von Dr. Lohidas geleitet wird.


02. Februar 2005
  • Die Landesregierung von Kerala beginnt, dem Ashram die Erlaubnis zu geben, 50 Häuser in Alappad Panchayat wieder aufzubauen. Das ist die Antwort auf die Anfrage des Ashrams, alle der mehr als 1000 zerstörten Häuser im Panchayat wieder aufbauen zu dürfen. Die Häuser müssen im von der Regierung genehmigten Stil erbaut werden, d. h. „katastrophen-resistent“ und nicht größer als 131 m². Der Ashram hatte vorgeschlagen, einstöckige Häuser zu bauen - so daß die Bewohner nicht ertrinken würden, sollte wieder Hochwasser kommen – doch der Bauplan der Regierung sieht ebenerdige Häuser vor.
  • Amma sprach heute mit den 500 Bewerbern für den Fahrschulkurs, der von der ITC-Schule des Ashrams angeboten wird. Sie hat viele ihrer Fragen beantwortet und ihnen Darshan gegeben.
  • Seit dem 27. Dezember führen Ärzte der Amrita-Zahnmediyinischen-Universität kostenlose Zahnbehandlungs-Camps in den Tsunami-Hilfs-Zentren durch. Es wurde festgestellt, daß orale Erkrankungen unter den Betroffenen verbreitet waren, hauptsächlich wegen Vernachlässigung der Mundhygiene.
  • Morgen wird Amma nach Kalpetta fahren, der Hauptstadt des Bezirks Wayanad in Nordkerala, wo sie am 4. Februar ein Programm durchführen wird. Danach fährt sie nach Mysore und Bangalore.