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Wer sind sie?
2. Januar 2005
"Wer sind sie?" Diese Frage stellen die meisten, als sie das Team der internationalen Helfer aus dem Ashram beim Putzen von Toiletten sahen, die seit Monaten nicht mehr saubergemacht worden waren und daher vom örtlichen Gesundheitsamt aus Gründen der Hygiene und wegen möglicher Gesundheitsrisiken geschlossen wurden.
Es gab 20 versiegelte Toiletten in dem von der Regierung betrieben Hilfscamp in Ochira. Als eine Gruppe von Ammas Devotees und Brahmacharis dort hinkam, um beim Aufräume zu helfen, wurden sie von den örtlichen Behörden gefragt, ob sie nicht etwas tun könnten, um die Toiletten wieder benutzbar zu machen.
Die Devotees von denen die meisten aus dem Westen stammten waren sofort bereit, den Job zu übernehmen. Sie alle zogen sich Handschuhe und Mundschutz an und machten sich an die Arbeit. Was sie zu sehen bekamen, werden sie wahrscheinlich für den Rest ihres Lebens nicht mehr vergessen: Die widerlichsten Toiletten, die es auf diesem Planeten jemals gegeben hat. Um diese richtig sauber zu machen, mussten die Helfer die Exkremente buchstäblich mit der Hand abkratzen.
Chidambaram, ein Devotee aus Los Angeles, erzählt, dass die Angestellten der örtlichen Behören und einige der Evakuierten hinzukamen und sich ganz offensichtlich fragten: "Warum machen diese Leute etwas für uns, was wir noch nicht einmal selbst tun würden?"
"Ich dachte 'Schmutzige Toiletten müssen saubergemacht werden,'" sagt Chidambaram. "Doch andere hatten mit einem Brechreiz zu kämpfen und bedeckten ihre Nase und ihren Mund."
Die örtlichen Behörden waren so beeindruckt, dass sie einen Fotografen kommen ließen.
Am Ende sahen die Toiletten wieder so gut wie neu aus, und die erstaunten Beamten fragten: "Wie konntet ihr das nur machen? Was gab euch die Motivation, dies zu tun?"
Und die Antwort war bei allen Westlern die selbe: "Es war Ammas Liebe und das, was sie durch ihre eigenes Leben lehrt. Dies hat uns dazu motiviert, die Arbeit zu machen." Einer der Brahmacharis auf dem Gelände fügte hinzu: "Es ist die Liebe, die sie von Amma bekommen haben, und die sie nun an die Welt verschenken." Tulasi
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