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In den Tsunami-Camps

Vivek war sehr froh darüber, Teil eines Teams zu sein, das dabei half, ein Hilfscamp im Alapuzha-Bezirk aufzuräume. Das Team half dort, sauberzumachen, den Müll zu beseitigen, Löcher für den Abfall und für vorübergehende Toiletten zu graben. Außerdem hielten sie den Hof und die Toiletten sauber.

Es gab viele verschiedene Leute in den Teams – Vivek, Prashant, Achyut, Nicholas, etc. Doch warum waren sie hier in Alapuzha, gruben Löcher und führten andere Arbeiten dieser Art aus, die sie sonst nie im Leben machten? Denn Vivek ist Japaner, Prashant Amerikaner – obwohl er von einer bengalesischen Familie abstammt -, Achyut ist Amerikaner, Nicholas ist Schweizer und die Mitglieder der Teams, die zu den anderen Camps gefahren sind, sind ebenfalls hauptsächlich Ausländer. Die Antwort lautet "Amma" und das Beispiel, welches sie mit ihrem eigenen Leben gibt.

Sie sind alle froh darüber, anderen dienen zu können. Tatsächlich sagen sie sogar, dass sie überglücklich sind. "Mehr als die Arbeit an sich ist es eine Möglichkeit, zu dienen, zu lächeln und Liebe zu verschenken – das zu tun, was Amma macht," sagt Achyut.

"Und wir haben nicht nur gearbeitet, wir spielten auch mit den Kindern. Sie sind so unschuldig und es ist sehr beeindruckend, wie sich die Menschen an die Situation angepasst haben. Bei uns im Westen ist das Leben so künstlich. In den letzten Tagen saßen wir in den Camps fest, hörten die Nachrichten von all der Zerstörung und den Sorgen, doch wir konnten nicht viel dagegen unternehmen. Doch nun haben wir die Möglichkeit, etwas zu tun," sagte ein anderer Helfer.

Sie machten sich auf den Weg, um etwas zu geben, doch sie haben auch etwas empfangen. Wie Amma immer sagt: Wenn man die natürlichen Ressourcen verbraucht, bleibt nichts mehr zurück. Doch wenn wir von uns selbst etwas geben, dann findet eine Ausdehnung, ein Wachstum statt. Liebe wird umso größer, wenn sie verschenkt wird. Die Helfer sind vielleicht als Fremde losgegangen; doch als sie zum Ashram zurückkehrten, waren sie Freunde geworden.

Die Teams waren in der NRPM Higher Secondary School, Kayamkulam; Madambil School, Kundallur; SNDP Audiorium, Kundallur und Muthukulam High School in Velanchira gewesen.

—Tulasi

 
     

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