Altenpflegeheime (Anbu Illam)

Anbu IllamAmma wollte für ältere Menschen ein Pflegeheim schaffen, in dem diese mehr als nur eine Unterkunft finden. Sie sollten neben angemessener Ernährung auch die liebevolle Fürsorge erhalten, welche sie in ihren eigenen Familien meistens nicht erfuhren.

Früher wurden die Alten in der indischen Gesellschaft mit großem Respekt behandelt. Ihre Kinder kümmerten sich aufopferungsvoll um sie. Dies hat sich heutzutage aufgrund des zunehmenden Materialismus und dem Verfall sozialer Werte geändert. Dadurch geraten die alten Menschen häufig in in einen bedauernswerten Zustand. Sie haben niemanden, der sich um sie kümmert. Da es in Indien keine Rente und auch kein soziales Netz wie in Europa gibt, leben alte Menschen manchmal völlig vernachlässigt weit unterhalb des Existensminimums. Medizinische Versorgung können sie sich nicht leisten, sie besitzen meist nicht mehr als die Kleider, welche sie am Leibe tragen. Alte Menschen in Indien sind völlig auf ihre Kinder oder andere jüngere Verwandte angewiesen. Wenn es diesen jedoch lästig ist, sich um ihre alten Eltern oder Verwandten zu kümmern oder diese selbst kaum etwas zu essen haben, geraten die alten Menschen oftmals in lebensbedrohliche Situationen. Um ihnen zu helfen und sie bei ihren Belangen zu unterstützen, ist das 'Anbu Illam' entstanden.

Bewohner des AltenpflegeheimsDiese neue Einrichtung hat 12 Zimmer und verfügt außerdem über einen kleinen Saal, der dem gemeinsamen Beisammensein, dem morgendlichen Gebet und gelegentlichen Unterhaltungsprogrammen dient. Außerdem gibt es noch ein Küche, einen Essenssaal, eine kleine Bibliothek, einen Lagerraum und einen Garten. Einzigartig wird dieses Projekt vor allem durch das Angebot an die Bewohner, sich mit all ihrem Wissen und ihrem reichen Erfahrungsschatz in die Belange ihres Wohnviertels einzubringen. Dies ist von besonderer Bedeutung in Indien, da die Alten traditionellerweise schon immer Ratgeber für gesellschaftliche Belange aller Art waren und um Rat gefragt wurden.

Ein Garten und ein Park sind ebenfalls im Bau. Außerdem wird die medizinische Versorgung soweit ausgedehnt, dass sie auch von der lokalen Bevölkerung in Anspruch genommen werden kann. Es wird angestrebt, dieses Konzept auch auf andere Gebiete auszudehnen.

Amma mit einem alten MenschenWährend des Amritavarsham 50 (Ammas 50. Geburtstag) im Jahre 2003 wurden zwei weitere Einrichtungen diese Art in Kerala und Bangalore eröffnet. Der M.A. Math hofft, mehr Einrichtungen wie Anbu Illam bauen zu können – nicht nur in Indien, sondern auch im Westen.
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